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28.02.2013, 21:46 Uhr | Übersicht | Drucken
Annette Schavan besucht Illerrieden
Aktuelles aus der Bundes- und Europapolitik

Gut aufgelegt präsentierte sich unsere Wahlkreisabgeordnete  Annette Schavan bei der Veranstaltung der CDU Illerrieden, die Strapazen der lezten Wochen waren unser ehemaligen Ministerin nicht anzumerken.
Vielmehr nutzte Schavan konsequent Ihre neuen Freiräume und sprang für die kurzfristig verhinderte Dr. Monika Stolz ein. Dabei bewies Schavan eindrucksvoll, dass sie ihr nicht nur die große politische Bühne wichtig ist, sondern das Ohr auch an der Basis hat.



Gut aufgelegte Annette Schavan in Illerrieden
 
Illerrieden / Balzheim -

Der Stargast am Freitag bei der Vortragsveranstaltung der CDU in Illerrieden war Annette Schavan, die kurzfristig für die verhinderte Dr. Monika Stolz einsprang. Die CDU-Politikerin, die für Ulm und den Alb-Donau-Kreis im Bundestag sitzt und unlängst mit großer Mehrheit wieder als Direktkandidatin nominiert wurde, besetzte sieben Jahre lang das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Zuvor bekleidete sie von 1995 bis 2005 das Amt der Kultusministerin in Baden-Württemberg. Sie gilt somit nicht zu Unrecht als das bildungspolitische Gesicht der CDU.

 

Gleich zu Beginn positionierte sich Schavan für das Infrastrukturprojekt in Baden-Württemberg: Stuttgart 21 sei nicht nur ein Bauprojekt in einer Landeshauptstadt. "Stuttgart 21 ist eine gesellschaftspolitische Aufgabe für die gesamte Bundesrepublik". Es gehe um die Weichenstellungen für Generationen. Es gelte zu verhindern, dass "Baden-Württemberg innerhalb einer gesamteuropäischen Verkehrsinfrastruktur aufs Nebengleis geschoben wird." Schavan betonte, auch für die Region Ulm sei der Ausbau des Bahnhofs von überragender Bedeutung. Sie verglich den Bahnhof mit dem Bau des Ulmer Münsters: "Wenn die Ulmer damals nur an ihre eigene Generation gedacht hätten, wäre es nie gebaut worden. Die Ulmer übernahmen Verantwortung für die Zukunft, und auch wir müssen eine solche Verantwortung übernehmen".  

Vom landesspezifischen Thema mit gesamteuropäischer Relevanz wechselte Schavan auf die europäische Ebene, wo in den vergangenen Tagen der Haushalt der EU für die nächsten Jahre ausgehandelt wurde. Schavan erläuterte die Politik der Bundesregierung, dem 960-Milliarden-Haushalt zuzustimmen, als den richtigen Weg zu einer sparsameren und effizienteren Verwendung der Mittel. Ihr Leib- und Magen-Thema ist aber die Bildungspolitik. "In sieben Jahren werden im Alb-Donau-Kreis 25 Prozent weniger Kinder zur Schule gehen". Auch, aber nicht nur deswegen, sei eine Beibehaltung des dreigliedrigen Schulwesens zu kurz gedacht. Als "noch kurzsichtiger" bezeichnete sie die grün-rote Schulpolitik, die den Abbau von 1000 Lehrerstellen vorsehe, wo doch im Zuge der anstehenden Schulreformen eher Neueinstellungen nötig seien.

 Wie sieht ihre Zukunft aus? Diese Frage formulierte der anwesende Vertreter der Presse. Schavan gab an, ihre Arbeitsschwerpunkte auf die "internationale Zusammenarbeit" zu legen. Sie kehre somit zurück zu ihren Wurzeln. Maßgeblich sei dabei ihre christliche Werteorientierung. Schavan gehört dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken an.

 

 

 



aktualisiert von Thomas Bug, 05.03.2013, 23:04 Uhr


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